| Mutter & Kind |
Guter Rat rund um´s Stillen „Stillkrisen“ gibt ´s immer dann, wenn Baby besonders
großen Appetit hat, sagt die deutsche La Leche Liga zur Förderung
des Stillens und beschreibt damit Probleme in den Wachstumsphasen zwischen
dem 7. und 10. Lebenstag, der 4. und 6. Lebenswoche und dem 3. und
4. Lebensmonat. |
| Regel Nr. 1: Lassen Sie sich durch nichts unter Druck setzen. Nicht durch Angehörige und nicht durch die eigenen hohen Ansprüche. Stress bremst die Milchbildung. Nehmen Sie sich Zeit zum Stillen. |
| Regel Nr. 2: Legen Sie Ihr Baby häufiger an. Denn häufiges – und nicht längeres Saugen – fördert die Milchbildung. |
| Trinken Sie genug? Stillende Mütter sollten täglich 2 bis 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten in Form von stillem Mineralwasser. Gönnen Sie sich auch mal eine Wasser-Apfelsaft-Schorle und max. 2-3 Tassen Kräutertee täglich. Wir empfehlen Ihnen auch gern einen speziellen Milchbildungstee. |
| In den ersten drei Lebensmonaten
sollte ein Kind täglich etwa ein Fünftel seines Körpergewichts
trinken. Ältere Kinder sollten etwa ein Sechstel des Körpergewichtes
zu sich nehmen. Und dann hat ein gut genährtes Kind pro Tag 4-6
nasse Windeln und einen lockeren, weichen Stuhl. Es nimmt durchschnittlich
150-200 Gramm pro Woche zu. Mal mehr, mal weniger. Tägliches Wiegen
muss nicht sein. Das verunsichert eher. Einmal pro Woche wiegen reicht
völlig aus. Sollten Sie sich sorgen, dass Ihr Kind nicht genug trinkt, machen Sie einfach den Windeltest. Sammeln Sie einen Tag lang alle Windeln und bestimmen Sie das Windelgewicht. Das lässt Rückschlüsse über die getrunkene Menge zu. |
| Übrigens: Nehmen Sie ruhig Hilfe in Anspruch, falls es mal Probleme gibt. Ihre Hebamme, Ihr Kinderarzt – und nicht zuletzt das Team der Stadt-Apotheke – beantworten Ihnen gern Ihre Fragen. Überlegen Sie es sich genau, ob Sie abstillen oder schon zufüttern wollen. Diese Entscheidungen lassen sich kaum wieder rückgängig machen. |
| zurück zu Mutter & Kind |
